Treffen der Gefahrstoff- und Umweltschutzeinheiten des neuen Landkreises Göttingen in Herzberg.

Treffen der Gefahrstoff- und Umweltschutzeinheiten des neuen Landkreises Göttingen in Herzberg.
Am Samstag, 11.03.2017, trafen sich die Einheiten der Umweltfeuerwehr des Altkreises Göttingen auf dem Schützenplatz in Herzberg mit dem Gefahrgut- und Strahlenschutzzug des Altkreises Osterode.
In diesem Jahr bestehen die Umweltfeuerwehr Göttingen seit 25 sowie der Gefahrgutzug aus Osterode bereits seit 30 Jahren.
Gegen 8:00 Uhr wurden die Einheiten der Umweltfeuerwehr Göttingen durch die Feuerwehrleistelle alarmiert. Hierzu gehören unter anderem Feuerwehren aus den Bereichen Hann.Münden, Friedland, Gleichen, Rosdorf und Dransfeld.
Die Aufgabe bestand darin, über die jeweiligen Sammelplätze, im Verband den Schützenplatz in Herzberg anzufahren, um sich dort mit den Mitgliedern des Gefahrgut- und Strahlenschutzzuges des Altkreises Osterode zu treffen.
Hintergrund dieses ersten Treffens aller Mitglieder der Umweltschutzeinheiten ist die Kreisfusion der Landkreise Göttingen und Osterode im November 2016.
In Folge der Fusion wurden die Feuerwehren der Umweltfeuerwehr unter der Leitung von Albert Sasse, Abschnittsleiter des „Brandabschnitt Mitte“ zusammengeführt.
Da die Einheiten zukünftig kreisweit operieren werden, war es für die Kräfte aus Göttingen wichtig, die Eintreffzeit in den neuen „Brandabschnitt Nord“ zu ermitteln. Ein weiteres Ziel des Tages war ein erstes Treffen aller Mitglieder der neuen Umweltfeuerwehr, um sich gegenseitig sowie die materielle Ausstattung des jeweilig anderen Altkreises kennenzulernen. Zukünftig werden die bisher getrennten Einheiten die bei Umwelt- und Gefahrstoffeinsätzen sowie Katastrophen bevorstehenden Aufgaben gemeinsam bewältigen. Eine Besonderheit bleibt hierbei der Zug aus Osterode, der aufgrund seiner materiellen und personellen Ausstattung auch weiterhin Einsätze eigenständig abarbeiten wird.
Der neugewählte Kreisbrandmeister Volker Keilholz begrüßt die Einsatzkräfte im Namen des Landkreises Göttingen. Da im Zuge der Kreisfusion teilweise Führungspositionen neu gewählt wurden, nutzen auch der stellvertretende Kreisbrandmeister Karsten Krügener, Abschnittsleiter Albert Sasse mit seinem Stellvertreter Heiko Böhlken, der Bereitschaftsführer Thomas Windus mit seinem Stellvertreter Dr. Sven Bode sowie die Zugführer Peter Lösel, Mike Zippert und Michael Meyer mit seinem Stellvertreter Ingo Wiegmann die Gelegenheit, sich den Kameradinnen und Kameraden vorzustellen.
Nach dem gegenseitigem Kennenlernen, interessanten Gesprächen und einem intensiven fachlichen Austausch, wurde durch den Fachzug Logistik aus Harste ein gemeinsames Mittagessen bereitgestellt.
Zum Abschluss wurde ein erstes gemeinsames Gruppenfoto erstellt. Hierzu bezog die Mannschaft auf dem Schützenplatz Stellung vor Ihren Fahrzeugen. Als Kulisse diente das in einiger Entfernung stehende Herzberger Welfenschloss.
Unterbrochen von einen Tankstopp in Gieboldehausen ging es im Anschluss für die Kräfte aus dem Altkreis Göttingen zurück zu Ihren Heimatstandorten.
Insgesamt waren an diesem Treffen ca. 170 Einsatzkräfte mit 45 Fahrzeugen beteiligt.

Brandeinsatz in der Hauptstraße (Fußgängerzone/Einkaufstraße)

(Herzberg, 13.03.2017, MH) Am Montagvormittag bemerkten kurz nach 11:35 Uhr Mitarbeiter im Büro eines mobilen Pflegedienstes in der Hauptstraße den Warnton eines Rauchmelders im Stockwerk über Ihnen. Als sie der Sache auf den Grund gehen wollte stellten sie eine starke Verrauchung des 1. Obergeschosses fest und riefen über den Notruf 112 die Feuerwehr.
Da zu diesem Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich noch Personen im betroffenen Bereich befinden, wurde von der Feuerwehrleitestelle neben der Herzberger Wehr die Feuerwehren aus den Ortschaften Lonau und Sieber alarmiert.
Bei der Erkundung des Gebäudes stellte sich heraus, dass die Bewohner zwischenzeitlich die Wohnung verlassen hatten. Ursache des Rauchs war Essen, welches auf dem Herd vergessen wurde. Der Brand hatte glücklicherweise noch nicht auf das Inventar übergegriffen. Die in Bereitschaft stehen Atemschutzgeräteträger sowie der zwischenzeitlich eingetroffen Rettungsdienst mit Notarzt brauchten nicht mehr tätig werden. Das Gebäude wurde anschließend mit Hilfe eines Überdrucklüfters vom Rauch befreit.
 
Eingesetzte Kräfte:
Feuerwehr Herzberg: 25 Einsatzkräfte mit HLF 20, DLK 23/12, LF 20, TLF 16/25, ELW
Feuerwehr Lonau:  4 Einsatzkräfte mit TSF/W
Feuerwehr Sieber:  4 Einsatzkräfte mit TSF
Rettungsdienst: 4 Einsatzkräfte mit Rettungswagen und Notarzt (NEF)
Polizei Herzberg: 2 Beamte mit Streifenwagen

Schornsteinbrand in Herzberg

Ein aufmerksamer Schornsteinfegermeister, der sich zufällig privat im Eichholz in Herzberg befand,  bemerkte in der Lerchenstraße eine starke Rauchentwicklung aus dem Schornstein eines Einfamilienhauses, die auf einen Schornsteinbrand hindeutete. Nachdem auf Klingeln niemand die Tür öffnete alarmierte er über Notruf die Feuerwehr.
Um 18:20 Uhr wurde die Mitglieder der Feuerwehr Herzberg über Funkmeldeempfänger alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte wurde eine komplette Verqualmung des Gebäudes festgestellt. Da bewusstlose  Personen im Gebäude zu diesem Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden konnten wurde die Hintertür mittels Spezialwerkszeugs geöffnet. In diesem Moment traf der Hausbesitzer an der Einsatzstelle ein und konnte glücklicherweise bestätigen, dass sich derzeit niemand im Gebäude aufhält. Aufgrund der Verrauchung wurde das Gebäude von einem Trupp unter Atemschutz nach möglichen Brandnestern kontrolliert und anschließen belüftet. Der Verlauf des Schornsteins wurde mit der Wärmebildkamera kontrolliert. Ein weiterer Trupp kontrollierte über die Drehleiter den Schornsteinkopf auf dem Hausdach.
Da keine Brandausbreitung auf das Gebäude festgestellt werden konnte wurde die Einsatzstelle an den örtlich zuständigen Schornsteinfegermeister übergeben.
Eingesetzte Kräfte:
Feuerwehr Herzberg: 23 Einsatzkräfte mit HLF 20, DLK 23/12, LF 20 und ELW
DRK Herzberg: 2 Einsatzkräfte mit Rettungswagen
Polizei Herzberg: 2 Beamte mit Streifenwagen  
Bezirks-Schornsteinfegermeister

Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr Herzberg am Harz

Zu Ihrer alljährlichen Jahreshauptversammlung trafen sich die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Herzberg im Feuerwehrhaus in der Sieberstraße.
Jugendwart Florian Becker berichtete den Anwesenden über die Ereignisse im Jahr 2016. Insgesamt besteht die Herzberger Jugendfeuerwehr aus 26 Jugendlichen. 17 Jungen und 9 Mädchen. Als Mitglieder mit der besten Dienstbeteiligung (beide mit 95,1%) konnten in diesem Jahr Luca Gödecke und Maximilian Rühmke geehrt werden.
In seinem Grußwort lobte Andreas Müller-Zier, stellvertretender Ortsbrandmeister von Herzberg, das Engagement der Jugendlichen. Dies verbunden mit der Bitte an die Anwesenden, auch weiterhin im Freundes- und Bekanntenkreis Werbung für die ehrenamtliche Tätigkeit zu machen Das die meisten heute aktiven Einsatzkräfte Ihre Kariere bereits in der Jugendfeuerwehr begonnen haben zeigt, wie wichtig die Kinder- und Jugendarbeit zukünftig für die Feuerwehren ist.
Bei den anstehenden Wahlen wurde von den Jugendlichen Hendrik Picht zum Gruppenführer sowie Marvin Hein zum stellvertretenden Gruppenführer gewählt. Das Amt der Schriftführerin übernimmt Sarah Heinold.
Für den Betreuerstab wählten die Jugendlichen Marvin Carl zum Jugendgruppenleiter und Lennart Grotheer zum stellvertretenden Jugendgruppenleiter. Katharina Bick wurde in Ihrem Amt als stellvertretenden Jugendwartin wiedergewählt.
 
Bild 1: die Jugendlichen und Betreuer
Bild 2: v.l.n.r. Andreas Müller-Zier, Maximilian Rühmke, Luca Gödecke, Florian Becker mit dem Wanderpokal für die beste Dienstbeteiligung.
Bild 3: v.l.n.r. Andreas Müller-Zier, Marvin Hein, Sarah Heinold, Hendrik Picht, Florian Becker

Einsätze in der Silvesternacht in der Stadt Herzberg am Harz

Einsätze in der Silvesternacht in der Stadt Herzberg am Harz
 
Ca 23 Uhr  brennende Hecke in Pöhlde in der Postsdamer Straße. Ca. 2 Meter Hecke brannten in Garagennähe. Die Feuerwehr Pöhlde hatte den Brand mit einem C-Rohr schnell gelöscht.
 
Ca. 0:00 Uhr ebenfalls brennende Hecke in Herzberg in der Wilhemlstraße. Hausbewohner hatten das Feuer bereits vor Eintreffen der Feuerwehr mit einem Gartenschlauch gelöscht.
 
Ca. 1:00 Uhr brennenden Papierkorb/Mülleimer Marktplatz Ecke Reckengasse. Das Feuer wurde mittels Kübelspritze gelöscht und der Städtische Papierkorb anschließen geöffnet und kontrolliert.
 
Von größeren Bränden oder anderen Einsätzen blieben die Feuerwehren der Satdt Herzberg in diesem Jahr verschont. Besonders ärgerlich ist das Verhalten einiger Mitbürger (in der letzten Nacht speziell in der oberen Sieberstraße), die unmittelbar vor bzw unter die vorbeifahrenden Einsatzfahrzeuge Knallkörper und Leuchtmittel auf die Fahrbahn werfen. Neben einem Sicherheitsrisiko stellt das Ganze eine große Respektlosigkeit gegenüber den Einsatzkräften dar, die zur gleichen Zeit lieber ebenfalls mit Familie und Freunden das neue Jahr feiern würden.

Smurfit Kappa Herzberger Wellpappe unterstützt Jugendarbeit der Feuerwehr Herzberg

Smurfit Kappa Herzberger Wellpappe unterstützt Jugendarbeit der Feuerwehr Herzberg
 
Am Dienstag bekam die Ortsfeuerwehr Herzberg Besuch von der Geschäftsleitung der Firma Smurfit Kappa Herzberger Wellpappe. Geschäftsführer Jens Helmers überbrachten den Verantwortlichen der Kinder- und Jugendfeuerwehr einen Scheck über 2.500,- €.
 
Jugendwart Florian Becker, Kinderfeuerwehrwart Kai Eisenträger, Ortsbrandmeister Uwe Bock und sein Stellvertreter Andreas Müller- Zier nahmen den Scheck dankend entgegen.
Eingesetzt werden soll das Geld für die Ausstattung der neu übernommenen Räumlichkeiten für die Kinder- und Jugendfeuerwehr im Feuerwehrhaus. Die Feuerwehr hatte erst kürzlich eine ehemalige Wohnung im Feuerwehrhaus von der Stadt Herzberg übernommen, die jetzt durch Mitglieder der Feuerwehr in Eigenleistung renoviert wird. Die Materialkosten für die Renovierung übernimmt die Stadt Herzberg aber für die spätere Ausstattung der Räume fehlt das Geld.
Da kam die Spende der Firma Smurfit Kappa Herzberger Wellpappe gerade im richtigen Moment. Der Firma war es auch wichtig, dass diese Spende ausschließlich für die Kinder- und Jugendarbeit Verwendung findet.
 
Die Firma verzichtet in diesem Jahr auf die üblichen Weihnachtsgeschenke für Ihren Kunden und Geschäftspartnern und spendet das dafür vorgesehen Geld einem gemeinnützigen Zweck.
 
Zum Foto: v.l.n.r Kinderfeuerwehrwart Kai Eisenträger, Jugendfeuerwehrwart Florian Becker, Geschäftsführer Jens Helmers, Ortsbrandmeister Uwe Bock und seinem Stellvertreter Andreas Müller- Zier.