Damit im Ernstfall jeder Handgriff sitzt, wird regelmäßig geübt - der Dienstbetrieb der Feuerwehrmitglieder der Einsatzabteilung findet Freitags alle zwei Wochen statt. Zusätzlich wurden in den vergangenen Wochen mehrere Schulungs- und Sonderdienste durch die aktiven Feuerwehrmitglieder der Feuerwehr Herzberg absolviert.

 


Beim Sonderdienst für Drehleitermaschinisten und Führungskräfte wurden Besonderheiten der Drehleiterfahrzeugtechnik und taktische Belange im Feuerwehreinsatz behandelt. Denn im Einsatzfall gilt es, die Drehleiter (DLK 23/12) sicher und schnell bedienen zu können - zum anderen muss gegebenenfalls unter erschwerten räumlichen Bedingungen das Fahrzeug auch taktisch richtig positioniert werden.

Beim Sonderdienst zum Thema "Technische Unfallrettung" standen zum einen die Grundausbildung von jungen und neuen Feuerwehrmitgliedern im Vordergrund. Zum anderen wurden mithilfe der Gerätschaften des Hilfeleistungslöschfahrzeuges (HLF 20) und des Tanklöschfahrzeuges (TLF 16/25) Rettungstechniken bei nicht alltäglichen Unfallsituationen erprobt. So mussten beispielsweise verunfallte Personen aus einem PKW in Dachlage befreit werden.

Beim alle 6 Wochen stattfindenden Atemschutzdienst wurden die Themen Schlauchführung und Strahlrohrtraining behandelt. Mithilfe des Schlauchpakets und Schlauchtragekörben wurde ein simulierter Zimmerbrand bekämpft. Am Hohlstrahlrohr wurde trainiert, wie im Innenangriff warme Rauchgase gekühlt und Brandherde bekämpft werden können.